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29.05.2020, 21:01 von thom53281

Technik Abzocke: Angeblicher Anti-5G-Stick ohne Funktion

Abzocke: Angeblicher Anti-5G-Stick ohne Funktion

5GBioShield, ein neu entwickeltes Produkt gegen 5G-Strahlung ist ganz offensichtlich ohne eine derartige Funktion. Der 285 britische Pfund (315 Euro) teure USB-Stick, welcher auf der Website 5gbioshield.com erworben werden kann, soll Menschen vor der neuartigen 5G-Funkstrahlung schützen. Dazu wird er unter anderem mit einem "wearable holographic nano-layer catalyser" - zu deutsch "tragbarem holographischen Nano-Layer-Katalysator" beworben, welcher einen Schutz vor Strahlungsemmissionen bieten soll. Dieser Schutzschild soll mit einem Radius von bis zu 40m aktiv werden, sobald der USB-Stick an einen Computer angeschlossen wird und so den Schutz eines kompletten Wohnhauses ermöglichen. Auch mehrere Studien auf der Website sollen eine positive Wirkung bestätigen.

Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich der 5GBioShield allerdings als ganz gewöhnlicher 128GB USB-Stick, dessen Gehäuse optisch aufgewertet wurde. Gegen die Betreiber der Website wurden bereits Ermittlungen durch die großbrittannischen Behörden eingeleitet. Von der Londoner Polizei wird das Produkt als "Betrug" bezeichnet, mit dem man die Sorgen der Bürger über etwaige Schäden durch 5G-Funkstrahlen ausnutzen möchte. Bereits zuvor wurden in einigen Ländern -auch Großbrittannien- aufgrund der Coronakrise viele Funkmasten zerstört, da diese von manchen Menschen für den Ausbruch von Corona verantwortlich gemacht werden.

Quelle: PCWelt
Bild: Screenshot Website 5gbioshield.com

28.05.2020, 15:49 von theSplit

Technik Raspberry Pi 4 mit 8 GB / Rapsberry Pi OS

Für alle die es nicht erwarten konnte, heute ist er veröffentlicht worden, der Raspberry Pi 4 mit bis zu gigantischen 8 GB RAM.

Laut Beschreibung eines Anbieters soll der neue Pi 4 mit 8 GB - die meisten Mutli-Tasking Multimedia Anforderungen, speziell Bild und Videobearbeitung, genüge tragen. Außerdem können dadurch größere Datenbanken verwenden werden und Entwickler freuen sich sicherlich auch beim kompilieren von Programmen über den zusätzliche RAM.

Der Verkaufpreis des 8 GB Modells beträgt aktuell £ 74 Pounds, umgerechnet ~82,50 € und findet sich zum Beispiel auf ThePiHut.

Es ist davon auszugehen das deutsche Händler ebenfalls, das neue Modell mit 8 GB, zeitnah in ihren Verkaufslisten einführen.
Hier findet sich auch eine Liste der offiziellen, deutschen, Reseller. Klick auf "Buy now" > Modell "8 GB" wählen und als Country "Deutschland" wählen.

Mehr zum Thema Raspberry Pi 4 8 GB und dem Redesign der Einzelcomputerplatine auf dem englischsprachigen RaspberryPi.org-Blog. Dort wird auch auf das Speichermanagement eingegangen, sicherlich sehr lesenswert vor einem Kauf*.

* Anmerkung:

What about 64-bit?

Our default operating system image uses a 32-bit LPAE kernel and a 32-bit userland. This allows multiple processes to share all 8GB of memory, subject to the restriction that no single process can use more than 3GB. For most users this isn’t a serious restriction, particularly since every tab in Chromium gets its own process. Sticking with a 32-bit userland has the benefit that the same image will run on every board from a 2011-era alpha board to today’s shiny new 8GB product.

But power users, who want to be able to map all 8GB into the address space of a single process, need a 64-bit userland. There are plenty of options already out there, including Ubuntu and Gentoo.

Not to be left out, today we’ve released an early beta of our own 64-bit operating system image. This contains the same set of applications and the same desktop environment that you’ll find in our regular 32-bit image, but built against the Debian arm64 port.

Both our 32-bit and 64-bit operating system images have a new name: Raspberry Pi OS. Quelle

03.03.2020, 20:27 von KaPiTN

Technik KI: künstlich, aber nicht intelligent

Nach üblicher Ansicht ist Intelligenz die Fähigkeit zu erkennen, zu verstehen und selbständig Entscheidungen zu treffen. Beim Versuch diese Fähigkeiten bei Maschinen nachzubilden, spricht man i.d.R. von 'Künstlicher Intelligenz' (KI).

Laut einem von der EU herausgegebenem “Weißbuch zur künstlichen Intelligenz“ entwickelt sich die KI schnell. Es wird ein Loblied darauf gesungen, wie sehr sie unser Leben verändern und im wesentlichen in vielen Bereichen verbessern wird, ohne nebenbei nicht zu verschweigen, daß wegen undurchsichtiger Entscheidungsprozesse oder wegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder anderer Faktoren, durch Eingriffe in unser Privatleben oder Mißbrauch zu kriminellen Zwecken, durchaus potentielle Gefahren bestehen. Aus den jüngsten Fortschritten in der Quanteninformatik meint man exponentiellen Steigerungen der Verarbeitungskapazität voraussagen zu können.

Fachleute sehen das Ganze allerdings wesentlich kritischer. Denn wenn in der Praxis mit sogenannter KI Fortschritte erzielt wurden, dann nicht, weil die Systeme intelligenter geworden sind, sondern einfach, weil mehr Rechenkapazitäten zur Verfügung stehen. Mit immer größerem Rechen- und Energieaufwand werden quasi mit Brute-Force Ergebnissen gesucht.
Liegen diese dann vor, so stellen sie aber nur Lösungen für sehr spezielle Aufgabenstellungen dar. Beim sogenannten Deep Learning werden Maschinen mit einer Unmenge Daten gefüttert, in der Hoffnung, daß sie ein Muster erkennen und dieses später für Identifizierungsaufgaben verwenden können.
Aber einerseits kommt es dabei immer wieder zu unerklärlichen Pannen, so daß bei der Bilderkennung nach Pilzen gesucht wird, die Maschine sich aber auch für eine Brezel entscheidet, anderseits reichen oft kleine Veränderungen aus, um die Maschine zu verwirren. Kleben kleine Aufkleber auf einem Verkehrsschild, was in der Praxis nicht selten ist, werden die Schilder schnell nicht mehr erkannt. Ein Mensch würde den Unterschied sofort erkennen.

Aber auch wenn Maschinen erstaunliche Dinge gelungen sind, so wie bei AlphaGo, der Maschine, die durch ständiges Spielen gegen sich selber so gut wurde, daß sie den stärksten menschlichen Gegner schlagen konnte, die aber bei einem Experiment seltsame Zahlenschwächen aufwies. So kann es vorkommen, daß sich Maschinen nach einigem Knobeln bei der Aufgabenstellung 1+1+1+1+1+1+1 darauf kommen, daß 7 mal die eins wohl 6 ergeben müsse.

Kann man von Intelligenz sprechen, wenn es nicht einmal für Arithmetik und einfach Logik reicht? Sind die Erwartungen oft zu hoch oder wird der Begriff einfach zu inflationär gebraucht, daß man schnell bei KI ist, wenn es sich einfach nur um einen Algorithmus handelt?

Quellen:
sueddeutsche.de
Spiegel 45/19
EU-Kommission: Künstliche Intelligenz für Europa
EU-Kommission: Weißbuch zur Künstlichen Intelligenz – ein europäisches Konzept für Exzellenz und Vertrauen
The Next Decade in AI

20.12.2019, 12:39 von KaPiTN

Technik Wolfgang Back (WDR Computerclub) ist tot

Einige werden sich sicher noch an die Zeiten erinnern, wo Computer noch weit davon entfernt waren im Alltag eine Rolle zu spielen, aber andererseits bereits für den Laien zugänglich.
Einerseits ein absolutes Nischenthema, anderseits ein Gefühl von Pionier- und Aufbruchszeit.

Zu einer Zeit also, wo es fast keine Informationsquellen zu dem Thema gab, startete 1981 im WDR Fernsehen eine Sendung zu dem Thema, die erst 'eff-eff ' hieß, ab 1983 dann 'WDR Computerclub'.
Moderiert wurde die Sendung von Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph.

Es dürfte niemanden geben, der in dieser Zeit mit der Thematik sozialisiert wurde, der die Sendung und die beiden Moderatoren nicht kennt.

Wolfgang Back ist nun diesen Monat im Alter von 76 Jahren verstorben.

Quellen:
heise.de
wikipedia.org

Computerclub - wie alles anfing:
Spoiler: 

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Technik

Abzocke: Angeblicher Anti-5G-Stick ohne Funktion

29.05.2020 von thom53281
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Raspberry Pi 4 mit 8 GB / Rapsberry Pi OS

28.05.2020 von theSplit
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