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12.01.2021, 08:55 von drfuture

Netzwelt Parler - wenn Redefreiheit öffentlich wird!

Parler - wenn Redefreiheit öffentlich wird!

Eine, wohl amerikanische, Internet-Gruppe, die sich selbst sogar über Worte des deutschen CCCs definiert - "someone with a creative, but skeptical attitude toward technology" - hat gestern bekannt gegeben ca. 70 TB an Daten aus dem nun abgeschalteten sozialen Netzwerk Parler "archiviert" zu haben.
Dabei wurden über weltweit verteilte Crawler unter anderem ~1.1Mio Videos mit Datenraten von rund 1,6Gbps aus den AWS S3 buckets geladen.

Die Crawler konnten alle "öffentlich erreichbaren Daten" downloaden. Darunter Photos, Posts, Videos, jeweils als Original inklusiv aller Metadaten wie bei Bildern die Exif-Informationen inklusiv Längen- und Breitengrad der Aufnahme.
In der App selber wurden Metadaten wie Exif-Informationen entfernt.

Da es nach Angaben der "Hacker" keinen Schutz gab, der umgangen werden musste, ist hier in der Tat fraglich, ob das ganze als Hack zu bezeichnen ist.

Der Angriff selbst hat Geschichte:
Im November hat "Kirtaner", einer der Mitbegründer von Anonymous, öffentlich bekannt gegeben ~6GB an internen Parler Daten zu besitzen, die aus einem unsicheren AWS Bucket stammen. Parler selbst hat sich wohl damals geäußert, dass die Daten ja eh alle öffentlich erreichbar sind und es somit kein "leak" an Informationen darstellt und alles "in Ordnung" ist. Dabei handelte sich sich auch um private Nachrichten, die von Mitgliedern der Plattform ausgetauscht wurden.
Wie es scheint hat sich bis zur Abschaltung des Dienstes nichts an deren Sicherheitsdenken geändert.

Weitere Informationen gibt es über https://twitter.com/donk_enby

Quellen:
https://gizmodo.com/every-deleted-pa...dat-1846032466
https://twitter.com/donk_enb

18.09.2020, 20:31 von Lokalrunde

Netzwelt Tutanota sollte Zugriff auf verschlüsselte E-Mails ermöglichen

Tutanota sollte Zugriff auf verschlüsselte E-Mails ermöglichen

Der E-Mail-Anbieter Tutanota ist ein E-Mail-Dienst, der seinen Kunden eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet. Nun wollte die Staatsanwaltschaft Hannover, das dieser alle E-Mails eines bestimmten Accounts vom April 2020 weiterleitet. Internationale Ermittler konnten diesen Account einem Verdächtigen zuordnen, der ein großes Lebensmittelunternehmen erpressen und eine Millionensumme fordern wollte.

Die Mails bei Tutanota sind jedoch so verschlüsselt, dass der Betreiber diese selbst nicht lesen kann. Um dies umsetzen zu können, hätte man seitens des Anbieters eine Hintertür programmieren müssen, wogegen man sich weigerte, da dadurch die "Verschlüsselung grundsätzlich unsicher wird", wie Geschäftsführer Matthias Pfau erklärte. Seitens des Amtsgericht wurde deshalb gegen Pfau zunächst ein Ordnungsgeld festgesetzt, später dann seitens der Staatsanwaltschaft sogar Beugehaft beantragt.

Pfau berief sich jedoch auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, wonach die Herausgabepflicht dieser Daten nur für Telekommunikationsprovider gelte. Das Landgericht Hannover bestätigte dies nun.

Bild: Tutanota-Logo (via Wikipedia, Transparenz entfernt)
Quelle: Spiegel Online

12.06.2020, 11:46 von Lokalrunde

Netzwelt Wird es künftig keine DJ-Sets und Musikstreams mehr auf Twitch geben?

Wird es künftig keine DJ-Sets und Musikstreams mehr auf Twitch geben?

Nicht zuletzt durch die Coronavirus-Pandemie erfreuen sich Musikstreams und Livesets auf der Livestream-Plattform Twitch immer größerer Beliebtheit. Dies könnte sich nun jedoch ändern. Seitens der Recording Industry Assosciation America (RIAA) gab es offenbar zahlreiche Beschwerden wegen Urheberrechtsverletzungen. Das Hosten von DJ-Sets, Radio-Shows o.ä. auf Twitch kann im schlimmsten Fall zu einem permanenten Bann führen.

Ein Beleg für das Vorgehen seitens der Streamingplattform von Amazon findet sich in Screenshots betroffener Nutzer in sozialen Medien. Zwar hat Twitch schon länger Richtlinien zur Verwendung urheberrechtlich geschützter Musik, allerdings wurden diese bislang nur sehr locker durchgesetzt, sodass einige Nutzer sie gar nicht gekannt oder bewusst ignoriert haben. Streamern droht nun die Löschung ihrer Konten, wenn sie nicht alte Clips mit urheberrechtlich geschützten Musikwerken löschen.

Bislang sind zwar nur Musikkanäle davon betroffen, allerdings nutzen auch viele Spiele wie beispielsweise GTA, Need For Speed oder FIFA lizenzierte Musik, sodass entsprechende Clips möglicherweise ebenfalls nicht mehr online sein dürfen.
Während Verstöße gegen das Urheberrecht für Musik natürlich ein sehr ernstes Problem darstellen, hätte der Zeitpunkt der Beschwerden nicht zu einem schlechteren Zeitpunkt kommen können. Künstler, die aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie nicht touren können, haben die Plattform für sich entdeckt. Außerdem gab es immer wieder Livestreams, bei denen auch Geld für wohltätige Zwecke gesammelt wurde.

Allerdings ist wohl auch die Größe der Streamer entscheidend. Wie einige größere Twitch-Streamer bekanntgegeben haben, hatten sie bereits mehr als die erlaubte Menge an Verstößen, wodurch normalerweise ihr Kanal gefährdet wäre. Jedoch wurde ihnen bereits durch ihre Twitch-Partner-Vertreter mitgeteilt, dass alles in Ordnung sei.

Bild: Twitch-Logo (via Wikipedia)
Quelle: cultr.com

22.05.2020, 07:54 von theSplit

Netzwelt Firefox stoppt Support für FTP

Besser spät als nie. Firefox wird voraussichtlich Ende Juli den Support für das FTP (Protokoll) einstellen, wie hier (auf Englisch) im Blog von Mozilla nachzulesen ist: https://blog.mozilla.org/addons/2020...tp-in-firefox/

Im weiteren heißt es, dass dieses Protokoll veraltet wäre und daher nicht mehr unterstützt werden soll, aufgrund von Sicherheitsbedenken und es wird so kommen, dass andere Anwendungen, externe FTP Clients außerhalb des Browsers, die FTP Schnittstelle verarbeiten sollen, so fern dies gewünscht wird.

The Firefox platform development team recently announced plans to first disable, and then remove the implementation for built-in FTP from the browser. FTP is a protocol to transfer files from one host to another. It predates the Web and was not designed with security in mind. Now, we have decided to remove it because it is an infrequently used and insecure protocol. After FTP is disabled in Firefox, people can still use it to download resources if they really want to, but the protocol will be handled by whatever external application is supported on their platform. Der endgültige Termin bis Ende Juli kann sich, laut Mozilla, aufgrund der Pandemie von Covid-19 noch weiter nach hinten ziehen. In jedem Fall sollte dies berücksichtigt werden, wenn ein Dienst auf FTP aufbaut oder abhängig ist.

Im Weiteren gilt dies auch für Add-ons die FTP Funktionalitäten anbieten, welche daher dann nicht mehr unterstützt werden.

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