Dein Browser blockiert Javascript. Die Seite sieht ein bisschen besser aus, wenn du Javascript auf ngb.to erlaubst.
12.09.2018, 13:58 von FrostAgent

Netzwelt EU-Parlament stimmt für Uploadfilter und Leistungsschutzrecht

Am Mittwochvormittag hat sich das EU-Parlament mit knapper Mehrheit für das mitunter sehr umstrittene reformierte Urheberrecht im Internet ausgesprochen. (Artikel 11, Leistungsschutzrecht: 393 Für-Stimmen; 279 Gegen-Stimmen | Artikel 13, Uploadfilter: 366 Für-Stimmen; 297 Gegen-Stimmen). Mit den zugestimmten Entwürfen sollen unter anderem Plattformen wie Google, YouTube und Facebook dazu verpflichtet werden, Kultur- und Medienschaffende zu vergüten, sofern sie ihre Arbeiten publizieren und verbreiten. Darüber hinaus werden Anbieter wie Google News dazu angehalten, Titel und Artikel-Snippets nicht mehr kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Genaue Details zu den endgültigen Entwürfen sind derzeit noch nicht bekannt, da zeitgleich über 250 Änderungsanträge bearbeitet wurden.

Kritiker der Gesetzesentwürfe befürchten die Schaffung einer Struktur, die eine mögliche Zensur sehr stark vereinfachen würde und sehen ein Ende des freien Internets. Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass Netzsperren in Spanien bereits politisch, gegen katalanische Separatisten eingesetzt worden seien. In erster Linie war die Sperre gegen die Verbreitung von Kinderpornografie und den Verstoß gegen Urheberrechtsverletzungen vorgesehen. Die nun geplanten Filter in der EU gehen nach Vorstoß von Kommissionschef Juncker unter Umständen über das Urheberrecht hinaus, da nun auch der Weg gegen "terroristische Inhalte" geebnet werde.

Nachdem in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem Lobbyisten, Verlage und Netzaktivisten für und gegen die geplanten Gesetzesvorschläge debattiert haben, wird durch die positive Abstimmung für Artikel 11 und Artikel 13 die Thematik nun in den EU-Rat getragen. Dort sollen die Minister und Regierungschefs alles weitere eruieren, ehe das EU-Parlament die endgültige Entscheidung trifft. Sollte bis zu den EU-Wahlen im Mai 2019 keine Lösung erzielt werden, würde der Prozess der Gesetzgebung von vorne beginnen.

Quellen:
https://derstandard.at/2000087192613...und-Linksteuer
http://faktenfinder.tagesschau.de/ku...ilter-101.html
https://www.focus.de/digital/interne...d_9576121.html
https://www.deutschlandfunk.de/eu-pa...news_id=924114
https://www.deutschlandfunk.de/refor...icle_id=427816
http://faktenfinder.tagesschau.de/ku...ilter-101.html
https://netzpolitik.org/2018/das-eu-...gsschutzrecht/

Petition: https://www.change.org/p/european-pa...e-the-internet

09.09.2018, 11:03 von thom53281

Netzwelt Leak von Millionen Zugangsdaten bei Knuddels.de

Aktuell warnt der Chatanbieter Knuddels.de, welcher sich vor allem an jüngere Internetnutzer ab 14 Jahren richtet, vor einem schweren Sicherheitsproblem. Durch eine Sicherheitslücke konnten Millionen Zugangsdaten entwendet werden. Zunächst tauchten 8.000 Datensätze bei Pastebin auf, später dann weitere 1.872.000 auf dem Filehoster Mega.nz. Die Datensätze enthalten:

  • Benutzername
  • Kennwort, welches im Klartext gespeichert war
  • E-Mail-Adresse (57%)
  • Vorname (41%)
  • Wohnort (30%)

Nutzer des Chats werden derzeit beim Login aufgefordert, ihr Kennwort zu ändern und alle mit hinterlegter E-Mail-Adresse wurden per Rundmail angeschrieben, ihr Kennwort zu ändern. Alle geleakten Zugänge wurden deaktiviert. Das Knuddels-Team entschuldigt sich in einer öffentlichen Stellungnahme für den Leak und gibt weitere Hintergrundinformationen. So sei auf einem Server nicht die "neueste Betriebssystemversion" installiert gewesen. Auch wurden wohl weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, die aber nicht weiter spezifiziert wurden.

Quelle: Stellungnahme Knuddels.de

05.09.2018, 11:54 von KaPiTN

Netzwelt Bewerbungsmails mit Erpressungs-Trojaner im Anhang

Aktuelle finden gehäuft eine bereits aus früheren Vorkommnissen bekannte Erpressungsmasche statt, bei der Firmen mit Bewerbungsunterlagen von Jobsuchenden angeschrieben werden. Bewerbungen auf diese Weise einzureichen ist heute nicht ungewöhnlich und somit sind die E-Mails somit erst einmal unverdächtig.
Die Bewerbung kommt angeblich von Frauen, die Bilder sind wohl irgendwo aus dem Internet kopiert und zeigen nicht die namentlich genannte Person. Ein kurzes Anschreiben verweist auf weitere Bewerbungsunterlagen, die in einer Zip-Datei angehängt sind. Diese enthält eine Exe-Datei, die, wenn sie vom Empfänger ausgeführt wird, Daten auf dem Rechner verschlüsselt und eine Erpressungsnachricht auf dem Bildschirm anzeigt. Demnach soll die einzige Möglichkeit zur Wiederherstellung der Dateien sein, gegen Bezahlung einen Schlüssel von den Erpressern zu erhalten. Es folgt eine Anleitung, wie man sich über Tor mit einer Seite mit weiteren Anweisungen verbinden kann. Die Zahlung soll laut LKA Niedersachsen über Bitcoin erfolgen. Die Datei wurde über virustotal.com geprüft, wo lediglich 26 von 65 Programen die Gefahr erkannten. Auch mehrere namhafte Programme stufen sie als gefahrlos ein.

Quelle:LKA Niedersachsen

17.08.2018, 07:35 von Teufelskreis

Netzwelt Dropbox stellt Teile des Linux-Supports ein

In Desktop-Benachrichtigungen und E-Mails teilt Dropbox Kunden derzeit mit, dass sich die Systemanforderungen für Dropbox am 7. November 2018 ändern werden. So wird für Windows nur noch NTFS, für macOS HFS+ oder APFS und unter Linux ausschließlich ext4 unterstützt. Laut Angabe im Forum liegt das daran, dass Dropbox ab November extended attributes voraussetzt. Warum aber kein anderes xattr-Filesystem wie XFS oder BTRFS unterstützt wird, gab Dropbox nicht an. Auch warum der Dropbox-Client für Windows NTFS unterstützt, der für Linux aber nicht, ist derzeit unklar.

Auch mit eCryptFS verschlüsselte home-Folder auf einer ext4-Partition werden ab November nicht mehr unterstützt. Voll verschlüsselte ext4-Partitionen, die beispielsweise mit LUKS betrieben werden, sollen aber weiterhin unterstützt bleiben.

An der geplanten Änderung gibt es im Dropbox-Forum derzeit viel Kritik, auch weil zunächst kommuniziert wurde, dass auch LUKS verschlüsselte ext4-Partitionen nicht mehr unterstützt sein werden, was es fast unmöglich gemacht hätte, Dropbox auf Rechnern zu installieren, auf denen sensible Daten liegen.

Kein Prefix

Apocalypse soon? Linux Kernel Code of Conduct

18.09.2018 von BurnerR
Entertainment

Ist Daniel Küblböck vom Kreuzfahrtschiff gesprungen?

09.09.2018 von Lokalrunde
Kein Prefix

RIP Gulli - Rot In F$§%ing Pieces!

26.05.2018 von Italia_90
Netzwelt

EU-Parlament stimmt für Uploadfilter und Leistungsschutzrecht

12.09.2018 von FrostAgent
Politik und Gesellschaft

Das Ende der Zeitumstellung? (Kommentar)

05.07.2018 von Lokalrunde
Netzwelt

Leak von Millionen Zugangsdaten bei Knuddels.de

09.09.2018 von thom53281
Entertainment

Schauspieler Burt Reynolds ist tot

06.09.2018 von Lokalrunde
Politik und Gesellschaft

Grundsatzerklärung der "Five Eyes" über den Zugang zu Beweismitteln und Verschlüsselung

05.09.2018 von KaPiTN
Netzwelt

Bewerbungsmails mit Erpressungs-Trojaner im Anhang

05.09.2018 von KaPiTN
Wissenschaft

Veröffentlichungen in Pseudojournalen

19.07.2018 von LadyRavenous
Entertainment

Showmaster Dieter Thomas Heck ist tot

24.08.2018 von Lokalrunde
Wissenschaft

Pwnie Awards

14.08.2018 von LadyRavenous
Netzwelt

Dropbox stellt Teile des Linux-Supports ein

17.08.2018 von Teufelskreis
Politik und Gesellschaft

Ehemaliger UN-Generalsekretär Kofi Annan ist tot

18.08.2018 von Lokalrunde
Technik

Bug in Fax-Protokoll betrifft All-in-One Fax-Drucker von HP

14.08.2018 von LadyRavenous