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13.03.2019, 14:20 von LadyRavenous

Politik und Gesellschaft Gesichtserkennung an US-Flughäfen geplant

Gesichtserkennung an US-Flughäfen geplant

Der US-Grenzschutz (US Customs and Border Protection - CBP) will angeblich an Flughäfen vermehrt den Einsatz von Gesichtserkennungssystemen nutzen. Das geht aus einem dicken Dokument hervor, welches von dem Electronic Privacy Information Center (Epic) angefordert [1] und zusammen mit Buzzfeed [2] ausgewertet wurde. Demnach sollen bis 2021 auf 20 der wichtigsten US-Flughäfen im Grenzbereich auf Gesichtserkennung gesetzt werden. Das Ziel ist es alle Einreisenden per Gesichtserkennung zu erfassen. Angeblich sollen die Datenschutzmechanismen gut sein, aber CBP auch mit Unternehmen kooperieren.

Bereits jetzt werden Gesichtserkennungen bereits in den USA an mehreren Stellen probiert. An einem Versuch ist u.a. auch Lufthansa beteiligt. Hier soll das Boarding per Gesichtserkennung vereinfacht werden (Biometric Boarding).

Quellen:
[1] https://epic.org/foia/cbp/biometric-...17-Request.pdf
[2] https://www.buzzfeednews.com/article...ailed-plan-for

13.03.2019, 14:13 von LadyRavenous

Politik und Gesellschaft Fingerabdrücke im Personalausweis

Fingerabdrücke im Personalausweis

In Personalausweisen sollen zukünftig neben einem digitalen Gesichtsbild auch zwei Fingerabdrücke auf einem RFID-Chip gespeichert werden. Für die Speicherung hat sich am Montag in Straßburg der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des EU-Parlaments ausgesprochen und damit die Annahme des Dossiers durch die Vollversammlung der Abgeordneten empfohlen. Zugriff auf die Daten sollen etwa Polizei, Zoll, Steuerfahndung und Meldebehörden erhalten. Referenzdaten bei Meldebehörden sollen eigentlich hochsicher verwahrt und spätestens 90 Tage nach Ausgabe der Dokumente gelöscht werden. Die EU-Gremien haben aber einen Zusatz in Artikel 10 eingebaut, wodurch Mitgliedsstaaten die Informationen auch für andere, nicht näher bestimmte Zwecke verwenden dürfen, solange sie mit dem allgemeinen EU-Recht und nationalen Gesetzen in Einklang stehen. Bürgerrechtsorganisationen warnen vor der Speicherung und weiteren Verwendung dieser sensiblen Daten.

Parallel dazu baut die EU bereits eine biometrische Masterdatenbank mit Verknüpfung zahlreicher Informationssysteme im Sicherheitsbereich auf.

04.03.2019, 22:23 von LadyRavenous

Politik und Gesellschaft Lex Wolf soll Abschuss erleichtern

Lex Wolf soll Abschuss erleichtern

Die Umweltministerin Svenja Schulze will den Abschuss von Wölfen erleichtern. So soll ein Tier bereits geschossen werden dürfen, wenn es "ernste landwirtschaftliche Schäden" verursacht; bisher sei von "erheblichem Schaden" die Rede, was mit einer Bedrohung der Existenz gleichgesetzt wurde. Wölfe sind in Deutschland streng geschützt. Bisher gab es nur wenige Abschussgenehmigungen für auffällig gewordene Tiere. In den letzten Wochen waren mehrfach Attacken auf Nutztiere bekannt geworden.

04.03.2019, 20:57 von LadyRavenous

Politik und Gesellschaft Proteste in Algerien

Proteste in Algerien

Passend zum 82. Geburtstags des algerischen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika gibt es massive Proteste in Algerien. Auslöser ist die Kandidatur des Präsidenten für eine fünfte Amtszeit als Staatschef. Schon allein das Gesundheitsattest des Präsidenten sei gefälscht und somit ein Verstoß gegen das Wahlrecht, so der Vorwurf. Bouteflika sitzt seit Jahren im Rollstuhl und tritt selten öffentlich auf.

Die Wahlen sollen bereits am 18. April stattfinden. Teile der Opposition versuchen den Wahlprozess zu stoppen und die Wahl zu boykottieren. Davon will die Regierung in Algier nichts wissen; Premier Ahmed Ouyahia erinnerte an den Beginn des algerischen Bürgerkriegs 1991, als das Militär den Prozess stoppte, weil ein Sieg der Islamisten drohte. Die Folge waren zehn Jahre Bürgerkrieg mit 60.000 bis 200.000 Toten.

Die ökonomische Lage in Algerien ist schwierig, es herrscht eine Kluft zwischen Armen und Reichen. Zusätzlich existiert ein Machtvakuum. Bei Protesten wurden bisher Tränengas eingesetzt und es kam zu Festnahmen. In der Hauptstadt Algier kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.

Weitere Länder mit Protesten: u.a. Venezuela, Balkanländer (Serbien, Albanien, Montenegro, Kroatien)

25.02.2019, 16:07 von Localhorst

Politik und Gesellschaft Erika "Uriella" Bertschinger-Eicke gestorben

Die Gründerin der Sekte "Fiat-Lux" Erika "Uriella" Bertschinger-Eicke ist heute verstorben. In ihrem Wohnort Ibach im Schwarzwald starb Sie im alter von 90 Jahren das u. a. auch von ihrem Ehemann bestätigt wurde. Um die 1980 gegründete Sekte ist es in den letzten Jahren ziemlich ruhig geworden und auch die Mitgliederzahl ist gesunken. Die Hochzeit der Sekte war in den 90er Jahren mit rund 700 Mitglieder.

Quelle: 1

20.02.2019, 09:00 von Localhorst

Politik und Gesellschaft Im Polizeikongress wird ein Verbot des Darknets gefordert

In Berlin findet momentan der europäische Polizeikongress statt und Günter Krings, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, fing gleich mit einer großen Forderung an. Zitat: "Ich verstehe, warum das Darknet einen Nutzen in autokratischen Systemen haben kann. Aber in einer freien, offenen Demokratie gibt es meiner Meinung nach keinen legitimen Nutzen. Wer das Darknet nutzt, führt in der Regel nichts Gutes im Schilde. Diese einfache Erkenntnis sollte sich auch in unserer Rechtsordnung widerspiegeln." Gehe es nach Krings, gäbe es auch noch ein weiteres IT-Sicherheitsgesetz bei denen u. a. Whisteblower gar nicht mehr nötig wären. Der Präsident des österreichischen Nationalrates, Wolfgang Sobotka, unterstützte auch die Rede von Günter Krings. Zusätzlich dazu lobte er China jegliche Hemmung zum Thema Datenschutz verloren zu haben und alle Bürger zu analysieren.

Quelle: 1

16.02.2019, 16:26 von LadyRavenous

Politik und Gesellschaft Kaschmirkonflikt und der schwerste Anschlag seit 30 Jahren

Kaschmirkonflikt und der schwerste Anschlag seit 30 Jahren

Nach dem Anschlag auf indische Sicherheitskräfte in der umkämpften Provinz Kaschmir in Indien am Donnerstagnachmittag, bei dem mindestens 44 Sicherheitskräfte getötet worden sind, ist die Anti-Terror-Politik der Regierung Modi unter Beschuss. Zum schwersten Attentat seit 30 Jahren bekannte sich die aus Pakistan stammende Extremistengruppe Jaish-e Mohammed. Zwar ist diese in der Islamischen Republik seit 2002 offiziell verboten, doch sie taucht unter anderem Namen vor und wird vermutlich toleriert. Jaish-e Mohammend fordert den Anschluss Kaschmirs an Pakistan. Immer mehr Jugendliche werden im indischen Teil Kaschmirs radikalisiert. Folglich kommen viele Attentäter nicht mehr aus Pakistan oder Afghanistan, sondern wachsen im Land auf. Zugleich erfordert die Sympathisierung der Lokalbevölkerung vermehrt zivile Opfer. Der Konflikt geht auf die Unabhängigkeit des früheren Britisch-Indien und die Trennung in Indien und Pakistan aus dem Jahr 1947 zurück. Seit den 1980er Jahren sind in Kaschmir Zehntausende Menschen ums Leben gekommen.

Pakistan ist mit einem Bevölkerungswachstum um 2,0 Prozent pro Jahr, Armut, mangelndem Sozialsystem und Bildung, sowie einer schlechten (und verseuchten) Wasserversorgung eine Zeitbombe. Das Budget der pakistanischen Armee wurde seit 2012 nahezu verdoppelt und beträgt 60 Prozent des jährlichen Staatshaushalts. Es gilt als gesichert, dass die pakistanische Armee Staatsterrorismus betreibt und Terrorismus unterstützt. Hinter den Anschlägen in Mumbai 2008 mit 174 steckte die pakistanische Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba, die die ganze Zeit Kontakt zu einem Offizier des pakistanischen Geheimdienstes Inter-Services Intelligence (ISI) in Karatschi hatten. Die pakistanische Armee unterstützt zudem die Taliban in Afghanistan, die ursprünglich von den USA mit Waffen gegen die Rote Armee beliefert und dadurch erst stark wurden. Beachtlich ist, dass 15 der 19 Attentäter auf die Türme des World Trade Centers aus Afghanistan, sondern aus Saudi-Arabien stammten und legal in das Land reisten.

16.02.2019, 16:02 von LadyRavenous

Politik und Gesellschaft Proteste in Haiti

Proteste in Haiti

Zur Zeit kommt es zu heftigen Zusammenstößen zwischen Polizei und Protestanten in Port-au-Prince und weiteren Städten Haitis, die bisher mindestens acht Tote und zahlreiche Verletzte gefordert haben. Plünderungen und Brandschatzungen haben große Schäden angerichtet. Oppositionsparteien und andere Gruppen haben zu den Protesten aufgerufen, die am 7. Februar begannen, als sich der Amtsantritt des Staatschefs Jovenel Moïse zum zweiten Mal jährte. Derweil ignoriert Präsident Jovenel Moïse Rücktrittsforderungen. Die weiteren Forderungen der Protestanten sind Aufklärung von Korruption und Maßnahmen gegen Inflation, Armut und wirtschaftliche Stagnation.

Ähnliche Proteste gab es im letzten Jahr bereits mehrmals. Der Präsident konnte die Proteste aussitzen, indem er Minister und Kabinett auswechselte und die Benzinpreiserhöhung zurücknahm. Haiti ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre und steckt seit Jahren in einer Dauerkrise. Mit dem Abzug der Militär- und Polizeikontingente der Uno-Mission im Herbst 2017 hat sich zudem die Sicherheitslage in Haiti verschlechtert.

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