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12.06.2020, 12:46 von Lokalrunde

Netzwelt Wird es künftig keine DJ-Sets und Musikstreams mehr auf Twitch geben?

Wird es künftig keine DJ-Sets und Musikstreams mehr auf Twitch geben?

Nicht zuletzt durch die Coronavirus-Pandemie erfreuen sich Musikstreams und Livesets auf der Livestream-Plattform Twitch immer größerer Beliebtheit. Dies könnte sich nun jedoch ändern. Seitens der Recording Industry Assosciation America (RIAA) gab es offenbar zahlreiche Beschwerden wegen Urheberrechtsverletzungen. Das Hosten von DJ-Sets, Radio-Shows o.ä. auf Twitch kann im schlimmsten Fall zu einem permanenten Bann führen.

Ein Beleg für das Vorgehen seitens der Streamingplattform von Amazon findet sich in Screenshots betroffener Nutzer in sozialen Medien. Zwar hat Twitch schon länger Richtlinien zur Verwendung urheberrechtlich geschützter Musik, allerdings wurden diese bislang nur sehr locker durchgesetzt, sodass einige Nutzer sie gar nicht gekannt oder bewusst ignoriert haben. Streamern droht nun die Löschung ihrer Konten, wenn sie nicht alte Clips mit urheberrechtlich geschützten Musikwerken löschen.

Bislang sind zwar nur Musikkanäle davon betroffen, allerdings nutzen auch viele Spiele wie beispielsweise GTA, Need For Speed oder FIFA lizenzierte Musik, sodass entsprechende Clips möglicherweise ebenfalls nicht mehr online sein dürfen.
Während Verstöße gegen das Urheberrecht für Musik natürlich ein sehr ernstes Problem darstellen, hätte der Zeitpunkt der Beschwerden nicht zu einem schlechteren Zeitpunkt kommen können. Künstler, die aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie nicht touren können, haben die Plattform für sich entdeckt. Außerdem gab es immer wieder Livestreams, bei denen auch Geld für wohltätige Zwecke gesammelt wurde.

Allerdings ist wohl auch die Größe der Streamer entscheidend. Wie einige größere Twitch-Streamer bekanntgegeben haben, hatten sie bereits mehr als die erlaubte Menge an Verstößen, wodurch normalerweise ihr Kanal gefährdet wäre. Jedoch wurde ihnen bereits durch ihre Twitch-Partner-Vertreter mitgeteilt, dass alles in Ordnung sei.

Bild: Twitch-Logo (via Wikipedia)
Quelle: cultr.com

22.05.2020, 08:54 von theSplit

Netzwelt Firefox stoppt Support für FTP

Besser spät als nie. Firefox wird voraussichtlich Ende Juli den Support für das FTP (Protokoll) einstellen, wie hier (auf Englisch) im Blog von Mozilla nachzulesen ist: https://blog.mozilla.org/addons/2020...tp-in-firefox/

Im weiteren heißt es, dass dieses Protokoll veraltet wäre und daher nicht mehr unterstützt werden soll, aufgrund von Sicherheitsbedenken und es wird so kommen, dass andere Anwendungen, externe FTP Clients außerhalb des Browsers, die FTP Schnittstelle verarbeiten sollen, so fern dies gewünscht wird.

The Firefox platform development team recently announced plans to first disable, and then remove the implementation for built-in FTP from the browser. FTP is a protocol to transfer files from one host to another. It predates the Web and was not designed with security in mind. Now, we have decided to remove it because it is an infrequently used and insecure protocol. After FTP is disabled in Firefox, people can still use it to download resources if they really want to, but the protocol will be handled by whatever external application is supported on their platform. Der endgültige Termin bis Ende Juli kann sich, laut Mozilla, aufgrund der Pandemie von Covid-19 noch weiter nach hinten ziehen. In jedem Fall sollte dies berücksichtigt werden, wenn ein Dienst auf FTP aufbaut oder abhängig ist.

Im Weiteren gilt dies auch für Add-ons die FTP Funktionalitäten anbieten, welche daher dann nicht mehr unterstützt werden.

19.05.2020, 19:37 von KaPiTN

Netzwelt Hat Brian David Corvers bei Google einen Antrag zur Entfernung personenbzg. Daten gemäß des Eur. Datenschutzes gestellt?

Nach EU-Recht gibt es ein Recht auf Vergessen. Dieses bedeutet, laut Datenschutz.org, folgendes:

• Das Recht auf Vergessenwerden stellt ein Grundrecht der Betroffenen dar, das diesen gemäß Datenschutz zugewiesen ist. Es bezieht sich dabei auf die Ergebnisse bei Suchmaschinendiensten.
• Betroffene dürfen eine Löschanfrage gegenüber den Suchmaschinenanbietern stellen, wenn sie einzelne Suchergebnisse, die zu ihrer Person gespeichert sind, nicht aufgelistet sehen wollen.
• Bei Bewilligung eines begründeten Löschantrags werden lediglich die Suchergebnisse nicht mehr gelistet. Die Löschung der Informationen auf den Websites, die diese Daten listen, muss bei den Betreibern der einzelnen Domains gesondert beantragt werden.

Einen Antrag dazu läßt sich z.B. bei Google über ein Webformular stellen.
https://www.google.com/webmasters/to...tbf&hl=de&rd=1

Wird dem Antrag stattgegeben, wird der Webmaster der Seite, zu der ein Suchergebnis geführt hat, über den Vorgang informiert. Dabei wird nur die URL erwähnt, aber weder wer den Antrag gestellt hat, noch um welche Suchanfragen es sich handelt.

Das ngb.to ist nun darauf hingewiesen worden, daß die URL https://ngb.to/threads/26901-Interne...vers-in-U-Haft von einem derartigen Antrag betroffen sei.
Es handelt sich dabei um eine News von tarnkappe.info, welche seinerzeit während der Kooperation auch auf ngb.to veröffentlicht wurde.

Wer den Antrag gestellt hat ist, wie erwähnt, nicht bekannt. Tatsache aber ist, daß weder für ngb.to noch auf tarnkappe.info eine Suchergebnis in Zusammenhang mit dem Begriff „Brian David Covers“ zu finden ist.

Bei tarnkappe.info ist des weiteren der Originalartikel nicht mehr online. Ob es dazu einen Antrag an tarnkappe gegeben hat, ist auf Seiten des ngb bislang nicht bekannt, ebenso nicht, ob Google an tarnkappe.info ebenfalls herangetreten ist.

30.04.2020, 20:26 von Lokalrunde

Netzwelt Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen ist insolvent

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen ist insolvent

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ist insolvent. Wie vom Amtsgericht Charlottenburg bekanntgegeben wurde, hat der Verein, der vor 35 Jahren gegründet wurde, Insolvenzschutz beantragt. Grund hierfür ist die drohende Zahlungsunfähigkeit. Torsten Martini, Rechtsanwalt der Kanzlei Leonhardt Rattunde, wurde demnach zum Insolvenzverwalter bestellt.

Die Hauptaufgabe der GVU war der Kampf gegen gewerbsmäßige Anbieter von Medieninhalten aus illegalen Quellen. Hierfür waren unter anderem ehemalige Polizisten im Einsatz. Geldgeber waren neben der Film- und Musikindustrie auch namhafte Spielehersteller, der Pay-TV-Sender Sky Deutschland sowie verschiedene Verlage.

Zu den größten Erfolgen der GVU zählen unter anderem die Abschaltung von Kino.to im Jahr 2011, Durchsuchungen gegen Kinox und Movie4k im Jahr 2014 und in jüngerer Vergangenheit die Verhaftungen gegen mutmaßliche Movie2k.to-Betreiber im Jahr 2019 sowie die Abschaltung des Sharehosters Share-Online.biz sowie die Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Betreiber im Jahr 2019.

Bild: Pixabay
Quelle: Golem.de

04.03.2020, 12:11 von Lokalrunde

Netzwelt Verschärfung der Richtlinien: YouTube löscht drei Kanäle des umstrittenen YouTubers Max Herzberg (Adlersson) (Kommentar)

Verschärfung der Richtlinien: YouTube löscht drei Kanäle des umstrittenen YouTubers Max Herzberg (Adlersson) (Kommentar)

YouTube hat seine Richtlinien verschärft, was immer mehr YouTuber zu spüren bekommen. Das jüngste "Opfer" ist der durchaus umstrittene YouTuber Max Herzberg. YouTube hat drei seiner Kanäle gelöscht, wie er selbst auf Instagram verkündet hat: AdlerssonReview mit 336.000, AdlerssonPictures mit ca. 270.000 und Adlersson3 mit über 50.000 Abonnenten.
Wie er selbst sagte, gab es keine Vorwarnung seitens YouTube. In einem Video (ursprünglich als Instagram-Stories) gab es bereits erste Statements von Tanzverbot und Max Herzberg selbst.

Keine Frage, dass ein durchaus für Skandale bekannter YouTuber nicht zum "neuen YouTube" passt. Allerdings könnte man bei einem Kanal wie "AdlerssonReview", bei dem es einfach nur - wie der Name bereits sagt - um Produktvorstellungen ging, durchaus bezweifeln, dass dieser gegen die neuen Richtlinien verstoßen haben soll.

Unabhängig davon, was man vom "Beruf" des YouTubers nun halten mag, fällt dadurch natürlich auch seine Haupteinnahmequelle ohne Vorwarnung weg.

Bild: Max Herzberg (Urheber: AdlerssonFan, CC-BY-SA via YouTube Wiki)
Quellen: HerrNewstime, Max Herzberg über Instagram

01.03.2020, 14:46 von KaPiTN

Netzwelt Gesetzentwurf "zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität"

Am Mittwoch vor einer Woche hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf "zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Haßkriminalität" beschlossen. Neben härteren Strafen für bestimmte Arten von Drohungen solle es eine Pflicht für Telemedien geben, schwere Straftaten wie Gewaltdrohungen, Neonazi-Propaganda, Volksverhetzung mit Eindeutiger Kennung (IP,Port) an das BKA zu melden und zeitnah zu löschen.
Bei besonders schweren Straftaten oder "zur Abwehr einer konkreten Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit einer Person oder für den Bestand des Bundes oder eines Landes" sollen auch evtl. vorhandene Paßwörter weitergegeben werden. Dies aber unter Richtervorbehalt, was aber heute eher nur noch eine Formsache ist.

Links:

Spiegel

Heise
bmvf

01.02.2020, 17:13 von Lokalrunde

Netzwelt Alles für die Klicks: YouTuber faket den Tod seiner Freundin

Alles für die Klicks: YouTuber faket den Tod seiner Freundin

Der kanadische YouTuber ImJayStation, der mit bürgerlichem Namen Jason Ethier heißt, hat mehr als 5,4 Millionen Abonnenten. Das war ihm jedoch offenbar noch nicht genug. Wie er in einem ausführlichen Video am vergangenen Sonntag zugab, hat er in mehreren Videos den Tod seiner Freundin gefaket und sie betrauert. Seine Freundin, Alexia Marano, erfreut sich jedoch nach wie vor bester Gesundheit und versuche nun, "sein Leben zu ruinieren", wie er in dem Video erklärte.

Er behauptet, sie habe bei der Polizei Anzeige erstattet. Sie habe angegeben, sie sei von Ethier angegriffen worden, und die Polizei habe sogar einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt. Nach Informationen der Polizei in Toronto gibt es jedoch keinen derartigen Haftbefehl.

Das eigentliche Drama begann am Dienstag vor einer Woche, als Ethier in einem mittlerweile gelöschten, monetarisierten Video behauptete, Marano wäre gestorben, nachdem sie von einem betrunkenen Autofahrer überfahren worden wäre. In dem Video wirkt Ethiers Trauer echt, er wischt sich sogar eine Träne weg. Für ein weiteres Video hat er sogar einen Freund engagiert, der ihn an einer inszenierten Gedenkstätte am Straßenrand zeigt - dort, wo das Unglück angeblich stattgefunden haben soll.

Die Nachricht sorgte jedoch von Anfang an für Skepsis bei anderen YouTubern. Demnach gab es keinen Hinweis auf einen entsprechenden Unfall. Der YouTuber SomeOrdinaryGamers veröffentlichte ein Telefonat mit einem Polizisten aus Toronto, nach dessen Auskunft es keine Toten mit dem Namen Alexia Marano gebe.

Später in der Woche löschte ImJayStation dann die entsprechenden Videos und veröffentlichte sein "Geständnis". Angeblich sei Marano ebenfalls von der Idee begeistert gewesen, da sich sich dadurch erhoffte, bei ihrem gemeinsamen YouTube-Kanal eine Million Abonnenten zu erreichen.

Bild: Pixabay
Quelle: BuzzFeed News

23.01.2020, 15:10 von Localhorst

Netzwelt Klage an PornHub: Es fehlen die Untertitel

Es kam der Tag, an dem sich Yaroslav Suris dazu entschied einen Premiumzugang beim Portal PornHub zu leisten. Jedoch wurde sein Vergnügen zerstört, denn es fehlen bei vielen Videos Untertitel. Yaroslav ist Gehörlos und kann dementsprechend die Handlung der Filme nicht folgen. Gemäß des American Disabilities Act hat er sich diskriminiert gefühlt und erhebt deshalb Klage. Normalerweise kommentiert PornHub keinerlei Anklagen, jedoch wurde diesmal kommentiert, dass es eine eigene Rubrik gibt für Untertitelte Filme. Diese Kategorie hat aber "nur" 400 Filme. Gemessen an der Anzahl an Videos auf Pornhub ist dies jedoch ein Tropfen auf einem heißen Stein.

Quelle: 1

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