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18.09.2017, 21:30 von Tarnkappe.info

Tarnkappe Monero: The Pirate Bay entdeckt neuen Piratenschatz

Monero: The Pirate Bay entdeckt neuen Piratenschatz

Die Torrent-Website The Pirate Bay hat zahlreiche ihrer Nutzer ungefragt zu Testern einer neuen Einnahmequelle gemacht: Beim Besuch ihrer Webseite wurde der Prozessor der Nutzer zum Mining einer Kryptowährung missbraucht. Bei den Betroffenen machte sich das bemerkbar durch eine ungewöhnlich hohe Prozessorlast, berichtet TorrentFreak.

Mit dem Ziel, eine Alternative zu Erlösen aus Online-Werbung zu finden, ließen die Betreiber von The Pirate Bay für mindestens 24 Stunden bei Nutzern ein Skript im Browser laufen, mit dem die Cryptowährung Monero geschürft werden konnte. Die Nutzer wurden allerdings nicht von diesem Vorhaben informiert und zeigten sich entsprechend verärgert über die Maßnahme.

Da die Auslastung der CPU deutlich erhöht war, blieb diese Aktion den Usern nicht verborgen. Sie brachten ihren Ärger offen im Online-Forum Reddit zum Ausdruck . Viele klagten über die hohe Prozessorlast, vereinzelt war sogar von einer CPU-Auslastung von 80 Prozent die Rede. In einem Statement hat The Pirate Bay gegenüber Torrentfreak mittlerweile eingestanden, dass Krypto-Mining für etwa 24 Stunden auf Teilen der Seite getestet wurde. Sie wollten damit prüfen, ob neue Einnahmequellen erschlossen werden könnten. Warum jedoch der Test heimlich durchgeführt wurde, erklärten sie nicht.

Für diesen Test wurde Javascript verwendet. Die entsprechenden Seiten auf The Pirate Bay enthielten ein Snippet von Coinhive, der den Miner für die Kryptowährung Monero als JavaScript-Bibliothek anbietet, und tauchte unter dem Namen coinhive.min.js im Code auf. Auf der Startseite selbst soll das Skript hingegen nicht eingesetzt worden sein. Der Ausführung des Programms lässt sich verhindern, wenn Javascript im Browser deaktiviert wird. Mittlerweile wäre der Test abgeschlossen, gab The Pirate Bay bekannt.

Bildquelle: OpenClipart-Vectors, thx! (CC0 Public Domain)

Autor: Antonia
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18.09.2017, 07:52 von Tarnkappe.info

Tarnkappe Ried: Darknet-Drogendealer wegen Anfängerfehler gefasst

Ried: Darknet-Drogendealer wegen Anfängerfehler gefasst

Wie die Landespolizeidirektion Oberösterreich in einer Pressemitteilung vom Freitag (15.08.2017) bekannt gab, konnten sie einen Ermittlungserfolg verzeichnen: Ein Drogendealer-Pärchen aus dem Bezirk Ried im Innkreis ist durch Briefe, die “zurück an den Absender” gingen, aufgeflogen. Sie hatten ihre Couverts unterfrankiert, häufig den gleichen Briefkasten benutzt und eine in der Nähe ansässige Firma als Absender angegeben, wie die ortsansässige Presse bekannt gab.

Demnach hatten ein 24-Jähriger und seine 22-jährige Partnerin, beide beschäftigungslos, einen gut gehenden Handel im Darknet betrieben: Seit Mai 2017 boten sie als Onlinehändler am Darknetmarktplatz ihren Dienst an, nämlich den Verkauf Ecstasy, LSD, Speed- Paste und MDMA an, bzw. kündigten an, dass auch sogenannte 2 CB Pillen bald zum Verkauf stehen würden und sie ihre „Ware“ binnen drei Tagen nach Österreich liefern würden. Bis Mitte Juni wurden bereits knapp 50 derartige Geschäfte abgewickelt.

Ihre Ware verschickten sie per Post und nannten als Absender eine Innviertler Firma. Diese meldete sich Anfang Juni 2017 bei der Polizei, weil die Post an sie sieben nicht zustellbare Briefe zurückgeschickte, die offensichtlich nicht von ihnen versandt wurden. In einem geöffneten Brief fand sich Ecstasy. So verfolgte die Polizei die Spur der Briefe.

In den darauf folgenden Ermittlungen kam die Polizei dem Paar auf die Schliche. Durch einen zielgerichteten Erstangriff der Polizeibeamten konnten am 09.06.2017 weitere sechs Briefe bei einem Postamt bzw. einem Postverteilzentrum sichergestellt werden, die diverse Suchtgifte zum Inhalt hatten und an Empfänger ausschließlich in Österreich adressiert waren. Eine Analyse durch das Bundeskriminalamt ergab bereits vage Verdachtsmomente zu den Verdächtigen. Die Auswertung einer Videoüberwachung brachte dann aber erst den erhofften Durchbruch: Ein erster konkreter Tatverdacht bzgl. der später überführten Versender der Briefe konnte so gewonnen werden. In der Folge wurde die Amtshandlung vom Landeskriminalamt Oberösterreich, Suchtmittelkriminalität, übernommen.

Der Tatverdacht gegen einen 24-Jährigen und eine 22-Jährige aus dem Bezirk Ried im Innkreis, konnte nun soweit erhärtet werden, dass seitens der Staatsanwaltschaft Ried/I. eine Durchsuchungsanordnung für deren Wohnsitz erlassen wurde. Bei einer Hausdurchsuchung Ende Juli 2017 durch Beamte des LKA OÖ konnten verschiedene Suchtmittel sichergestellt werden. Darüber hinaus wurden eindeutige zum Darknethandel verwendete „Werkzeuge bzw. Gegenstände“ vorgefunden. Auch der Laptop, von dem aus der Account angelegt und betreut wurde, konnte von den Beschuldigten sichergestellt werden. Die Beschuldigten selbst hatten kurz vor der Durchsuchung drei Packungen Speedpaste via Darknethandel erhalten. Hier konnte noch der dazu verwendete Versandkarton vorgefunden werden. Eine hochprofessionelle umfangreiche Cannabis-Indoor-Zuchtanlage im Wert von mindestens 10.000 Euro wurde zudem noch im Keller des Wohnhauses der Beschuldigten entdeckt und sichergestellt. Die Hälfte der Anlage war bereits einmal in Betrieb und offenbar abgeerntet. Samen und Setzlinge waren ebenfalls vorhanden, darüber hinaus ca. 330 Gramm Marihuana.

Aufgrund der belastenden Beweise zeigten sich die Beschuldigten geständig. Sie wurden noch am Durchsuchungsort festgenommen, wobei man den 24-Jährigen in die Justizanstalt Ried im Innkreis einwies, die 22-Jährige hingegen wurde auf freiem Fuß angezeigt.

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Bildquelle: typographyimages, thx! (CC0 Public Domain)

Autor: Antonia
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16.09.2017, 12:30 von FrostAgent

Politik und Gesellschaft Rund 1500 Post-Mitarbeiter unterstützen Sicherheitsbehörden

Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, unterstützen fast 1500 Mitarbeiter der Deutschen Post die staatlichen Sicherheitsbehörden beim Filzen von Briefen und Paketen, die im Zusammenhang mit mutmaßlichen Terroristen und Schwerverbrechern stehen.

Die Aufgabe der Deutschen Post, die täglich circa 59 Millionen Briefe und über 4 Millionen Päckchen und Pakete ausliefert, besteht in diesem Fall darin, Post die an Verdächtige adressiert ist, an die Sicherheitsbehörden auszuhändigen und Maßnahmen vor Ort zu koordinieren.

Durch eine Einschränkung des im Grundgesetz verankerten Postgeheimnisses, ist es möglich, Post zu beschlagnahmen und zu öffnen, wenn der Verdacht besteht, ein schweres Verbrechen begangen oder geplant zu haben.

Laut eines Berichts des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag, durften im Jahr 2015 etwa 200 Verdächtige durch den Verfassungsschutz, den BND und den militärischen Abschirmdienst überwacht werden.

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16.09.2017, 10:30 von Tarnkappe.info

Tarnkappe Happy Birthday: zehn Jahre SemperVideo!

Happy Birthday: zehn Jahre SemperVideo!

Zehn Jahre ist sowieso schon eine lange Zeit, im Internet ist das allerdings eine halbe Ewigkeit. SemperVideo hat im Jahr 2007 sein erstes Video über den Firefox veröffentlicht. Der unabhängige und kritische Macher berichtet auf Spendenbasis. Bislang hat er sich geweigert, sich von Firmen für positive Produkttests bezahlen zu lassen. Ob das bei der mangelnden Spendenbereitschaft vieler Anwender auf Dauer gelingen kann?

Wir gratulieren! 10 Jahre SemperVideo. In der Jubiläumsausgabe trifft der Macher auf die Geiz ist Geil-Mentalität vieler Internetnutzer, die alles für umsonst haben wollen. Qualität kostet aber ihre Zeit. Und Videos zu erstellen ist nochmals sehr viel aufwändiger, als Textbeiträge zu verfassen. Wer das schon einmal gemacht hat, wird dies sofort bestätigen.

Dabei verlässt sich der anonyme Ersteller der Videos auf die Spendenbereitschaft seiner Zuschauer. Die können ihre Gaben per PayPal, Flattr oder Patreon, einer US-amerikanischen Webseite zur Schwarm-Finanzierung von Fanprojekten, übermitteln. Zusätzlich kommen noch ein paar Cent durch die YouTube-Werbung und den Affiliate-Link zu Amazon herein. Den hauseigenen Spreadshirt Shop hat man bewusst preislich so gestaltet, dass für SemperVideo nichts dabei abfallen wird.

Kann das gelingen? Vielleicht, denn mit über 278.000 Abonnenten und unzähligen Video-Views gehört dieser Anbieter zu den wenigen Kanälen, die sowohl durch ihre Reichweite als auch durch ihre kritische Berichterstattung überzeugen. Der Macher präsentiert in gut verständlichen Anleitungsvideos neue Programme oder erläutert, um nur ein Beispiel zu nennen, wie man seinen Rechner von neuer Erpressersoftware befreien kann. Für alle Leser, die sich für Datenschutz oder den Schutz ihrer Anonymität im Internet interessieren, ist dieser Kanal ein Muss.

Ob SemperVideo dauerhaft frei von Werbe-Botschaften bleiben kann, darf allerdings bezweifelt werden. Entweder der Mann sucht sich noch einen weiteren Broterwerb. Oder aber er zieht es vor, dauerhaft von Hartz IV zu leben. Dann allerdings müsste er zu allem Überfluss noch die meisten Spenden von der staatlichen Unterstützung abziehen.

Das Jubiläums-Video!

Autor: Lars "Ghandy" Sobiraj
Quelle

Tarnkappe

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